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Chinas Schraubenexporte durchlaufen eine Produkttransformation

Feb.05.2026

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Das Nebeneinander von homogener Konkurrenz und High-End-Durchbrüchen hat zu einer zweistufigen Entwicklungslandschaft für die Branche geführt. Vor dem Hintergrund weit verbreiteter Preisdrucke auf dem Markt sehen sich Produkte mit unterschiedlichem technologischem Gehalt äußerst divergierenden Entwicklungen gegenüber.

Der Wettbewerb im Segment der Massenstandard-Verbindungselemente ist außerordentlich hart. Die Exporte von Produktgruppen wie Stahlnägeln und Flachkopfnägeln stiegen um 4,6 %, während ihr durchschnittlicher Exportpreis um 5,6 % sank. Traditionelle Produkte wie selbstschneidende Schrauben und Muttern weisen generell das Merkmal steigender Mengen bei leicht fallenden Preisen auf.

Es ist mittlerweile branchenweit Konsens, dass die Gewinnmargen für gewöhnliche Standard-Verbindungselemente kontinuierlich unter Druck geraten – eine dringende Herausforderung für alle Marktteilnehmer.

Im starken Gegensatz dazu erzielen hochwertige Verbindungselemente eine starke Leistung. Die Exporte von hochfesten Bolzen und Schrauben mit einer Zugfestigkeit von ≥ 800 MPa sind im Jahresvergleich um 11,0 % gestiegen. Diese Produkte werden hauptsächlich in hochwertigen Ausrüstungsherstellungssektoren wie Windenergie, neue Energiefahrzeuge (NEV) und Schienenverkehr eingesetzt.

Die Exportwerte für Kupfer-Verbindungselemente stiegen um 14,7 %, während der durchschnittliche Exportpreis um 14,1 % anstieg; damit zählen sie zu den wenigen Produktkategorien, bei denen sowohl Volumen als auch Preis gleichzeitig wuchsen.
Dagegen gingen die Exporte von Aluminium-Verbindungselementen aufgrund von Schwankungen der internationalen Aluminiumpreise und veränderten Lösungen für nachgelagerte Anwendungen um 9,3 % zurück – die Branche entwickelt sich hin zu komplexen Verbundlösungen aus hochfestem Stahl und Aluminiumlegierung. Dies spiegelt indirekt wider, dass eine einfache Substitution durch ein einzelnes Material den Anforderungen modernster industrieller Fertigung nicht mehr gerecht wird.

Während der weltweiten Umstrukturierung der Lieferketten befindet sich Chinas Verbindungselementindustrie an einem Scheideweg. Die Küstenregionen verlagern ihre Fertigungsbasen zunehmend in Richtung hochwertiger Produktion, während die zentralen und westlichen Regionen groß angelegte Fertigungskapazitäten aufbauen. Die Auslandsmärkte erweitern sich von Europa und den USA hin zu Schwellenländern.
Diese Transformation ist keineswegs abgeschlossen und wird die Anpassungsfähigkeit sowie die Innovationskraft chinesischer Hersteller in den kommenden Jahren weiter auf die Probe stellen.